„Fräulein Gold – Schatten und Licht“ von Anne Stern

Während ihr diese Zeilen lest, stecke ich mitten in der Berliner Zwischenkriegszeit – und ich möchte am liebsten gar nicht mehr auftauchen.

Heute startet mein neues Blog-Format „Auf meinem Nachttisch“! Hier zeige ich euch ab jetzt regelmäßig, welches Buch mich aktuell durch die Tage und Abende begleitet. Den Anfang macht ein Werk, das mich optisch und inhaltlich komplett in seinen Bann gezogen hat: „Fräulein Gold – Schatten und Licht“ (Band 1 der Reihe) von Anne Stern.

Das Buch im Überblick:

  • Titel: Fräulein Gold – Schatten und Licht
  • Autorin: Anne Stern
  • Genre: Historischer Roman / Kriminalroman
  • Aktueller Lesestand: Seite 126 (ca. 32 %)

Mein erster Eindruck: Atmosphäre pur!

Ich muss zugeben, der Ausflug in die 1920er Jahre ist für mich eine kleine Abwechslung zu meinen geliebten Thrillern, aber mein Bauchgefühl hat mich absolut richtig geleitet. Die Atmosphäre des Berlins dieser Zeit ist ab der ersten Seite zum Greifen nah – laut, widersprüchlich, schmutzig, gefährlich und faszinierend zugleich.

Was mich bisher besonders fesselt: die Hauptfigur Hulda Gold. Eine Hebamme in einer Zeit, in der Frauen im Alltag kaum etwas zu sagen hatten – und trotzdem kämpft sie. Leise, aber unnachgiebig. Anne Stern schafft es wunderbar, das harte Schicksal der Frauen in den Berliner Elendsvierteln greifbar zu machen, ohne den Blick für die Krimi-Handlung zu verlieren.

Ich bin unglaublich gespannt, wohin mich Huldas Weg auf den verbleibenden Seiten noch führt. Die ausführliche Rezension folgt natürlich, sobald die letzte Seite umgeblättert ist!

Eure Meinung ist gefragt!

Da dies mein erster Beitrag in dieser Kategorie ist, bin ich natürlich neugierig:

💬 Kennt ihr die Fräulein Gold-Reihe von Anne Stern bereits? Habt ihr vielleicht sogar einen Lieblingsband oder könnt mir sagen, ob die Reihe das starke Niveau hält?

Schreibt es mir unbedingt unten in die Kommentare – ich freue mich auf den Austausch mit euch!

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